Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme des 9. Jahrgangs

Am frühen Morgen des 04.03.2026 startete der 9. Jahrgang noch ganz verschlafen zu einem Ausflug zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme bei Hamburg. Die Anreise dauerte knapp 3 Stunden, verlief dank des zuverlässigen Bustransfers jedoch problemlos und alle konnten noch etwas Schlaf nachholen.

Gegen kurz vor 10:00 Uhr erreichten wir die Gedenkstätte. Vor Ort wurden die drei Geschichtskurse je einem Guide zugeteilt. Mit diesem und ihrer Geschichtslehrkraft sollten sie über das Gelände gehen. Das frühlingshafte, wenn auch noch recht frische Wetter ermöglichte es uns, sowohl das Außengelände als auch die Ausstellung gut zu erkunden.

Während der Führungen konnten wir verschiedene zentrale Orte des ehemaligen Konzentrationslagers sehen und Neues dazu erfahren: Wir betrachteten unter anderem einen erhaltenen Transport-Waggon, gingen am Krematorium vorbei und besichtigten die Ausstellung, die sich in ehemaligen Baracken befindet. Außerdem schauten wir uns den von Häftlingen ausgehobenen Stichkanal, die frühere Ziegelsteinfabrik sowie das Haus des Gedenkens an.

Dabei wurde nicht nur informiert, sondern es gab auch viel Raum, Fragen zu stellen und sich dem Thema schrittweise zu nähern. Besonders die Arbeit mit Einzelschicksalen half dabei, die historischen Inhalte greifbarer zu machen. In der Ausstellung hatten die Schülerinnen und Schüler nämlich Zeit, eigenständig zu recherchieren und sich mit ausgewählten Biografien zu beschäftigen.

Gegen 14:00 Uhr traten wir die Rückfahrt an. Gegen kurz vor 17:00 Uhr kamen wir wieder in Kappeln an – mit vielen neuen Eindrücken und entsprechend müde nach einem langen Tag. Nun hieß es erst einmal, die Eindrücke sacken lassen, damit sie dann im Geschichtsunterricht thematisiert und das Wissen dazu weiter vertieft werden kann.

Text: Sandra Lassen

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